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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Niedersachsen - BZ Lüneburger Heide e.V

Begrüßung

Der DLRG Bezirk Lüneburger Heide e. V. (LH) erstreckt sich über die Landkreise Lüchow-Dannenberg, Uelzen und Heidekreis (Soltau-Fallingbostel).

Die Schwerpunkte der DLRG - Bezirksarbeit liegen in der überörtlichen Aus- und Fortbildung sowie in der Unterstützung der hier ansässigen 14 DLRG-Ortsgruppen und ihrer Mitglieder.

Hierüber im einzelnen zu berichten und zu informieren ist das Anliegen der folgenden Seiten.

Peter Müller

(Bezirksleiter)


DLRG-Lehrscheinfortbildung am 14.Januar 2012 in Walsrode

Zahlreiche Übungsleiter in lebhafter Diskussion






Fortbildung mit mehr als 60 Teilnehmern´innen!


Die beiden Technischen Leiter(TL) im DLRG-Bezirk Lüneburger Heide - Dietrich Krüger und Hans-Werner Meyer zur Heide aus Walsrode - konnten am 14. Januar mehr als 60 Fortbildungs-teilnehmer aus dem norddeutschen Raum bei der jährlichen Fachübungsleiterfortbildung der DLRG in den Räumen der Bundespolizei Walsrode begrüßen.

Zentrales Fortbildungsthema:

   „Sexuelle Übergriffe in der Jugendarbeit /
im Sport ein Thema!?“

 

Der Sport ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. So wie sexualisierte Übergriffe / Gewalt  gegen Minderjährige in unserer Gesellschaft vorkommen, so begegnen uns sexualisierte Übergriffe / Gewalt auch im Sport.
Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher muss ein Klima schaffen, das Betroffene zum Reden ermutigt, potenzielle Täter/-innen abschreckt und dadurch Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sport vor sexualisierten Übergriffen / Gewalt schützt.

Mit zwei Mitarbeiterinnen des Kreisjugendamtes Celle / der Berufsgruppe Brennessel (Die Berufsgruppe Brennessel e.V. engagiert sich seit 1986 in Celle für Kinder, die von sexueller Gewalt bedroht  oder betroffen sind.), sowie der Zusage von Oberstaatsanwalt Lars Janßen (Staatsanwaltschaft Celle) konnten fach-
kompetente Referentinnen / Referenten  gewonnen werden.

Die Sensibilisierung der Übungsleiter und der DLRG-Vereinsvorstände im Bereich der Gefahren-Vorbeugung (Prävention) zum Thema „Sexuelle Übergriffe im Sport“ ist nicht nur ein zentrales Fortbildungsthema im Bereich des Landessportbundes(LSB) Niedersachsen und des DLRG-Bundesverbandes.
Im DLRG-Bezirk Lüneburger Heide wurde dieses Thema auf der Bezirksfachtagung im November 2011 in Munster vorgestellt. Die daraus resultierenden Diskussionen und Anregungen zum Thema aus dem Teilnehmerkreis sind u.a. in dieser Fortbildungsveranstaltung 2012 umgesetzt worden.
In seiner Einführungsmoderation erläuterte der TL Meyer zur Heide eine positive Ausbildungsbilanz  für den DLRG-Bezirk Lüneburger Heide mit über 400 ausgebildeten / fortgebildeten Lehrgangsteilnehmern´ innen während der zwölf Lehrgangsmaßnahmen im vergangenen Jahr.

Die Ehrungen verdienter DLRG-Ausbilder wurden von der stellv. Bezirksleiterin Daniela Schulz aus Munster durchgeführt.
Mit dem „DLRG-Verdienstabzeichen in Bronze“ wurden Barbara Kosberger und Andreas Vogel aus Munster für ihr Engagement in der DLRG-Sanitätsausbildung ausgezeichnet. Das „DLRG-Verdienst-abzeichen in Gold“ für Dietmar Schulz aus Rosche für seinen Einsatz als Schwimmausbilder und sein ehrenamtliches Engagement als Erste-Hilfe-Ausbilder, der im Jahre 2011 in 17 Ersten-Hilfe-Lehrgangsmaßnahmen der DLRG über 200 EH-Teilnehmer´innen ausgebildet hat!

Es war ein erfüllter Fortbildungstag mit dem Sammeln und Austauschen von Eindrücken und Erfahrungen.


Bezirksfachtagung Lüneburger Heide am 14. November 2011 in Munster

Präsentation/Vortrag "sexualisierte Gewalt"

 

Die Einladung des Bezirksvorstandes zur Bezirksfachtagung am 20.11.2011 in Munster nahmen fast 40 Teilnehmer aus den örtlichen Gliederungen im DLRG-Bezirk Lüneburger Heide wahr.
Die jährlich am Totensonntag gelegene Veranstaltung dient u.a. dem informellen Informationsaustausch zwischen Bezirksvorstand und den Repräsentanten der örtlichen Gliederungen.

Als externe Referentinnen konnten zwei Mitarbeiterinnen des Kreisjugenamtes Celle und der Brennessel e.V.(Die Berufsgruppe Brennessel e.V. engagiert sich seit 1986 in Celle für Kinder,die von sexueller Gewalt bedroht oder betroffen sind.) verpflichtet werden, die in einer Präsentation / Vortrag  praxisorietierte Informationen zum Thema

„Sexualisierte Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit /

im Sport ein Thema!?“  vermittelten.

 

Der engagierte Vortrag von Christa Pahls-Korzonnek & Heike Wendtland endete mit einer ausführlichen Diskussion zur Thematik.
Der Techn. Leiter Hans-Werner Meyer zur Heide kündigte eine Fortsetzung zum Thema auf der Lehrscheinfortbildung am 14.Januar 2012 in Walsrode an.

Der Vortrag des Bezirks-Schatzmeisters Thomas Möckel zur Einführung des "SEPA-Lastschriftverfahren" mit dem Informationsaustausch über die geplanten Ausbildungsveranstaltungen 2012 rundeten die Tagungsinhalte am Nachmitag ab.


DLRG - Sanitätstraining am 27.08.2011 Flüggenhofsee in Munster

Praxisausbildung am MRB







Das jährliche Sanitätstraining am 27.08.2011
im DLRG-Bezirk Lüneburger Heide (LH) erfolgte unter
den Schwerpunkten
„Notfallmanagement am und im Wasser“.

Über 30 DLRG-Sanitäter und Wasserretter aus den DLRG-Ortsgruppen in den Landkreisen Celle und Heidekreis (Soltau-Fallingbostel) folgten der Einladung zur praxisorientierten Fortbildung am Flüggenhofsee in Munster.

In der Einführungsmoderation wurde von den technischen Leitern des Bezirkes Lüneb.Heide – Dietrich Krüger/ Hans-Werner Meyer zur Heide -die Ausbilder-urkunden für die Sanitäts-Multiplikatoren Stephan Schulz und Andreas Vogel als Ausbildungsbeauftragte EH / SAN (393) im DLRG LV-Niedersachsen, Melanie Hünermund als Sanitätsausbilderin (382) und die Ausbilderlizenzen zur Ausbildung von Wettkampfrichtern (D1 / D2) an Nicole Rosebrock und Hartmut Benecke in angemessenem Rahmen ausgehändigt.

Die Lehrgangsleiterin Daniela Schulz konnte fast den gesamten Bezirksvorstand LH im DLRG-Heim Munster begrüssen und erläuterte den Ablauf der Fortbildungsveranstaltung.

Neben einer Theorieeinweisung über die Neuerungen der„Leitlinien zur Wiederbelebung 2010“  und den
„Empfehlungen zur Ersten Hilfe nach Verbrennungen / Verbrühungen“ gemäß den Vorgaben der Bundesarbeits-gemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH)
http://www.bageh.de/GRC/Leitlinien_2010/leitlinien_2010.html
war ein Praxis-Schwerpunkt in der Handhabung des Spineboards im Flach- und Tiefwasser mit der Rettung / Transport von Verunfallten auf dem Motorrettungsboot (MRB), sowie das Atemwegsmanagement beim Transport mit dem MRB festgelegt.

Erstmals übten hier auch die „DLRG-Wasserretter mit SAN A“ für den prüfungsrelevanten Sanitätsabschluss der „ATN-Wasserretter (411)“ gemeinsam mit Erste Hilfe-Ausbildern und DLRG-Sanitätern aus den Bezirken Celle und Lüneburger Heide.

In der Stationsausbildung am Vormittag wurden die Grundlagen einer unterbrechungsfreien CPR (Cardiopulmonary Resuscitation, Herz-Lungen-Reanimation=HLW), die Handreichungen zur Medikamentengabe / Intubationsvorbereitungen an einem Intubationstrainer unter ärztlicher Anleitung geübt.

In der Freigewässerausbildung erfolgte die Lagerung eines Verunfallten auf dem Spineboard mit Klettfixierungen sowie die Lagerung / der Transport des Verunfallten mittels Spineboard auf dem Motorrettungsboot.

Bei der Ausbildung / Übung am Nachmittag wurde die Teamarbeit der Sanitäter abgefordert. In verschieden „Fallbeispielen“ (Übungsszenarien mit geschminkten Verunfallten!) mussten die Fortbildungsteilnehmer ihre erworbenen Sanitätskenntnisse umsetzen.

Die Teilnehmer der realistischen Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) forderten mit ihren Aktionen so manches Sanitätsteam „zum sofortigen Handeln“. Jedoch wurde durch die fachliche Auswertung / Hilfestellung vor Ort durch fachkundiges Ausbildungs- / Rettungsdienstpersonal ein guter Ausbildungsabschluss mit entsprechender Handlungssicherheit erreicht.

Durch den ständigen Wechsel von „landgebundenen Übungsszenarien“ (Grillunfall mit Verpuffung, Alkohol-/ Drogenmissbrauch, Fahrradunfall mit mehreren Verletzten) zur „Wasserarbeit mit Bootseinsatz“ (Ermüdeter Schwimmer mit Krampfanfall im Tiefwasser, Surferbergung mit Verdacht auf Halswirbelverletzung, Bergung eines Schwimmers mit Herzrhytmusstörung) wurden einige Sanitätsteams bei z.T. rauhen Witterungsverhältnissen nicht nur konditionell an Ihre Leistungsgrenzen geführt.

In der Abschlussbesprechung wurde neben der vorbildlichen Organisation dieser Veranstaltung in gegenseitigem Respekt die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft vom Ausbilderteam und den Lehrgangsteilnehmern herausgestellt.

Es war ein erfüllter Fortbildungstag mit dem Sammeln und Austauschen von Eindrücken und Erfahrungen.


Wasserrettungsausbildung im Juli 2011





Bezirksübergreifende Ausbildung / Übung der DLRG-Wasserrettung in den Landkreisen Heidekreis
(Soltau-Fallingbostel) und Celle!


Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ist mit über 90 000 Mitglieder in Niedersachsen als Wasserrettungs- organisation im öffentlichen Bewusstsein verankert und gewährleitet an vielen öffentlichen Gewässern / Badestellen in Niedersachsen ein sicheres Freizeit-vergnügen.

An den letzten zwei Wochenenden wurde von der Technischen Leitung (TL) des DLRG-Bezirkes Lüneburger Heide eine praxisnahe Wasserrettungsübung der DLRG-Einsatzkräfte anberaumt.

Ca. 40 DLRG-Wasserretter mit Einsatzfahrzeugen und Booten aus Bad Fallingbostel, Soltau, Munster und dem Landkreis Celle trafen sich bei herrlichem Sommerwetter am Sportboothafen Celle / am DLRG-Heim Flüggenhofsee in Munster zur Fortbildung.
Die Technischen Leiter (TL) im Bezirk Lüneburger Heide – Dietrich Krüger /  Hans-Werner Meyer zur Heide - aus Walsrode erläuterten in der Einsatzbesprechung den Ablauf und die Übungsschwerpunkte dieser Tagesveranstaltungen.

Während am Samstag 02.07.11 im Bereich des Sportboothafen Celle die Personensuche / Kommunikation der Einsatzkräfte bei der Absicherung von Einsatzstellen im Verlauf der Aller geschult wurde, wurde von der DLRG-Einsatzleitung am Samstag 09.07.11 ein Übungsszenario „Wassersportunfall mit mehreren Verletzten“ im Bereich des Flüggenhofsee Munster eingespielt.
Übungs-Situation: „Zwei Surfer und ein Segelboot sind auf dem See im Tiefwasser kollidiert. Die Wasseraufsicht meldet mindesten drei Verletze Wassersportler im Wasser und ein vermisstes Kind.“

Die DLRG-Wasserrettungszüge Celle und Lüneburger Heide werden alarmiert und treffen mit acht Einsatz-Kfz. und drei Motorrettungsbooten (MRB) im Einsatzraum ein.
In einer Situations- / Lageeinweisung erhalten über 30 Wasserretter und 10 Einsatztauchern vom DLRG-Einsatzleiter eine Aufgabenzuweisung.
Die Einsatztaucher mit MRB werden zur Personensuche im ca.13m-tiefen See  eingesetzt. Die wasserseitige Absicherung der Unfallstelle / Unterstützung der Wasserretter bei der „personengebundenen Hilfeleistung der Unfallbeteiligten“ wird von DLRG-Rettungstauchern vom Boot / im Wasser gewährleistet.

Während die Wasserretter mit Booten an der Unfallstelle die verletzten Surfer / Bootsbesatzung mit Hilfsmitteln im Wasser stabilisieren, werden die „Verletzten“ bereits während des Bootstransportes sanitätsdienstlich versorgt und an das Rettungsdienstpersonal der DLRG-Wachstation übergeben.

Solche komplexen Rettungsabläufe bedürfen der ständigen Schulung/Übung, um die DLRG-Einsatzkräfte in der Zusammenarbeit und Kommunikation auch mit anderen Hilfsorganisationen / dem landgebundenem Rettungsdienst „auf Stand“ zu halten.

Daher erfolgte jeweils am Vormittag eine Schulung der Einsatzkräfte in der Theorie mit anschließendem Stationsbetrieb in den einzelnen Einsatzbereichen. Diese kosten- und materialaufwendigen Schulungen / einschließlich der erforderlichen Sicherheitsbelehrungen dienen den DLRG-Ausbildern und dem DLRG-Nachwuchs im Einsatzbereich über die Landkreisgrenzen hinweg zur gemeinsamen Bewältigung komplexer Einsatzlagen.
Nachmittags wurden die Einsatzabläufe zusammenhängend geübt, wobei der DLRG-Sanitätsdienst mit der Versorgung verschiedener Verletzungsmuster (durch RUND-Personal geschminkte Platzwunden, Prellungen an der Wirbelsäule / mit erforderlicher Stabilisierung der Halswirbelsäule, Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) mit AED und Sauerstoffgabe) im aufgebauten Sanitätszelt gefordert war. Das Aufrichten einer "gekenterten Segeljolle mit Personensuche unter Deck" wurde geübt, während die DLRG-Rettungstaucher zur Personensuche / Sachbergung im Flüggenhofsee eingesetzt wurden.

Auch dieses Szenario wurde zur Zufriedenheit der Einsatzleitung bewältigt, so dass in der anschl. Abschlussbesprechung von allen Beteiligten ein positives Fazit dieser Veranstaltungen gezogen wurde.

Die beteiligten DLRG-Bezirksvorstände Celle und Lüneburger Heide werden nach internen Auswertungen diese Kooperationen auch bei ähnlichen Veranstaltungen für das Ausbildungsjahr 2012 weiter forcieren.